Eines kann man getrost behaupten: Ohne den Morsak Verlag wäre der Bayerische Wald heute nicht das, was er ist. Denn schon in den 60er-Jahren wurden in dem Verlag Bücher publiziert, die die Vorzüge, Besonderheiten und die Schönheit dieses Landstrichs hervorhoben. Zu einer Zeit also, als vielen „Auswärtigen“ der Bayerische Wald noch kaum ein Begriff war. Erich Stecher, der die Tochter eines Grafenauer Buchdruckereibesitzers, Liane Morsak, geheiratet hatte, zeichnete bis zum Jahr 2003 verantwortlich für den Verlag – damals der auflagenstärkste Verlag in ganz Ostbayern (650 Bücher erschienen bis dahin) mit rund 70 Mitarbeitern.
Heute wird der Morsak Verlag von Stefanie Friedl geleitet, der Tochter von Hans Schopf, der nach Erich Stecher den Verlag übernommen hatte. Schopf gründete Ende der 70er Jahre auch den Heimatverein d’Ohetaler, über den seit 1992 im Ohetaler-Verlag ebenso heimatkundliche Bücher veröffentlicht werden.
Stefanie Friedl liegt sowohl die Weiterentwicklung des Verlags, als auch der Region insgesamt am Herzen und deshalb unterstützt sie auch das Projekt WanderKultur. Viele Informationen über die Region, die fast vergessen wurden, liegen in Buchform vor – nun sollen sie auch nach und nach die Plattform WanderKultur bereichern, um auch über digitale Medien präsent zu sein und damit auch wieder Lust auf die ausführliche Lektüre der Bücher zu machen.
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