Die Beziehungen in sämtlichen Bereichen grenzüberschreitend zu stärken, ist das Ziel der Europaregion Donau Moldau. Mit dem Projekt „Verschwundene Dörfer“ mit dazugehöriger Website widmet man sich der bewegenden Geschichte jener Dörfer, die einst im bayerisch-tschechischen Grenzraum lagen und heute verschwunden sind. Unter der Adresse www.verschwundene-doerfer.de finden Interessierte umfangreiche Informationen, historische Hintergründe, Kartenmaterial und Zeitzeugenberichte zu Orten, die durch Vertreibung, Zwangsumsiedlung oder Grenzabriegelung aus dem Landschaftsbild verschwunden sind.

Die Website versteht sich als Beitrag zur regionalen Erinnerungsarbeit und als digitale Dokumentation eines vergessenen Kapitels europäischer Geschichte. Zahlreiche Orte im Böhmerwald wurden im 20. Jahrhundert zerstört oder aufgegeben. Oft erinnern nur noch Fragmente von Mauern, verfallene Kirchenfundamente oder alte Wege an ihre Existenz. Ziel des Projekts ist es, diese verschwundenen Orte wieder sichtbar zu machen – nicht nur geografisch, sondern auch menschlich: mit historischen und aktuellen Fotografien sowie Erzählungen von Zeitzeugen.
Um die Seite mit Inhalten zu füllen, brauchen wir Ihre Hilfe und würden uns über altes und neues Bildmaterial, Erinnerungen oder Erzählungen freuen. Man kann sich sowohl unter https://www.verschwundene-doerfer.de miteinbringen, als auch auf der WanderKultur-Seite.
Denn: Wir sind Kooperationspartner! WanderKultur und die EDM tauschen ihre Inhalte aus, damit beide Seiten profitieren. Zuletzt sollen Wander- und Radtouren entstehen, bei denen man im Gelände an diesen Dörfern vorbeikommt. Natürlich bekommen diese bei unserer Plattform einen besonderen Platz.

