Das Freilichtmuseum Finsterau gehört zu den touristischen „Hotspots“ im Landkreis Freyung-Grafenau und Niederbayern. Denn in diesem Museum wird das lebendig, was andernorts leider meist nicht mehr zu sehen ist: Historische Höfe und alte Hütten, gemütliche Stuben, Backöfen, Bauerngärten und vieles mehr. So wie man halt gelebt hat vor 100, 200 oder gar 300 Jahren.
Wer hier eintritt, der begibt sich auf die Spuren des ländlichen Siedlungswesens des Bayerischen Waldes mit all seinen Besonderheiten.
Auf dem weitläufigen Gelände des Museums erwarten den Besucher Bauernhöfe und dorftypische Gebäude aus dem Bayerischen Wald. Bis auf das moderne Eingangsgebäude wurden alle Museumshäuser von ihrem ursprünglichen Standort originalgetreu ins Freilichtmuseum übertragen. Die Entstehungszeit der Gebäude reicht zurück bis ins 18. und 19. Jahrhundert. Ihre Ausstattung und Einrichtung spiegelt die 1930er bis 1960er Jahre wider. Mit seinem ausgesuchten Bestand dokumentiert das Freilichtmuseum Finsterau das bäuerliche Leben im Bayerischen Wald zu einer Zeit, die inzwischen nur noch wenige Menschen selbst miterlebt haben. Ohne Verklärung wird eine vergangene bäuerliche Kultur vor Augen geführt.
Die Niederbayerischen Freilichtmuseen Massing und Finsterau haben den Auftrag, das historische Alltagsleben, die Wirtschaftsweisen sowie die Bau- und Siedlungskultur der bäuerlich geprägten Bevölkerung Niederbayerns anschaulich und wissenschaftlich fundiert zu vermitteln. Träger der beiden Museen ist ein kommunaler Zweckverband. Ihm gehören der Bezirk Niederbayern, die Landkreise Rottal-Inn und Freyung-Grafenau sowie die Gemeinden Massing und Mauth an.
Es freut uns sehr, dass das Freilichtmuseum Finsterau nun auch Kooperationspartner von WanderKultur ist und wir so all die Besonderheiten der Gebäude mit vielen Hintergrundinformationen für unsere Plattform bereitstellen können. Dies soll auch dazu beitragen, das ein oder andere aus der Vergangenheit mit den digitalen Möglichkeiten von heute wieder aufleben zu lassen.
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